Dienstag, 29. Juli 2014

Pfui, das stinkt!

Ist ja auch kein Wunder wenn man Plasstik schmilzt. Genau das habe ich nämlich getan, mit voller Absicht. Nachdem ich die Nagellacktechnik für süße Pünktchen ausprobiert habe, experimentierte ich diesmal mit Plastikperlen. Irgendwo im Netz habe ich gesehen, dass man diese schmelzen kann um Candy Dots selbst herzustellen und so versuchte auch ich mein Glück.

Die erste Ladung bestand aus ca. 5-8mm großen "Pony Beads" in unterschiedlichen Farben, durchgefärbt und farbig transparent.





Bei ca. 215°C - 220°C mit Ober- und Unterhitze habe ich die Perlen etwa 10 Minuten im Ofen gelassen.
GANZ WICHTIG: LÜFTEN!!!
Sie sind zu großen Dots von ca. 1 - 1,5cm Durchmesser, mal mehr mal weniger rund geschmolzen. Die durchgefärbten sind relativ gleichmäßig zerlaufen, die transparenten hingegen haben ziemlich viele Luftblasen in sich. Dots aus schimmernden Perlen sind meist nicht glatt sondern etwas rauer und matter als die anderen.





Das zweite Blech beinhaltete nur transparente oder schimmernde Perlen, diesmal allerdings etwas kleiner und neben den Pony Beads auch ganz normale runde oder facetierte Perlen. Heraus kamen Dots von etwa 0,5 - 1cm.

Die letzten Perlen waren ziemlich klein, max. 0,3cm, meistens rund. Auch ein paar Granulatkörnchen "Schmelzolan" habe ich mit aufs Blech gelegt. Hier ging der Schmelzvorgang natürlich etwas schneller. Die fertigen Dots haben eine Größe von ca. 0,5cm.





Manche der schimmernden Perlen sind nicht richtig geschmolzen und eher verbrannt und verklumpt.





Hier ein Überblick der fertigen Dots. Bei einigen kann man gut erkennen das sie "eingedellt" sind, die meißten sind auch nicht wirklich rund.





Diese paar Wenigen, waren die, die mich wirklich überzeugt haben. Sie sind relativ rund geschmolzen, haben eine wunderbar glänzende Oberfläche und sind klein genug für Karten usw. Alle anderen sind mir einfach zu groß, zu ungleichmäßig, zu matt oder mit zu vielen Luftblasen.





Ob sich der ganze Aufwand lohnt, oder man nicht doch besser bedient ist fertige Dots zu kaufen muss jeder für sich selbst entscheiden. Sollte ich noch einmal Candy Dots aus Perlen schmelzen, dann mit Sicherheit nur aus ganz kleinen, runden, durchgefärbten Perlen.

Übrigens, es waren alles ganz normale Plastikperlen die man in jeder Spielwarenabteilung, in jeder Plastikperlenmischung, in diversen "Billigläden" usw. findet.

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Sonntag, 20. Juli 2014

Farbmusterblätter 2014

Mit jedem neuen Hauptkatalog erwarten uns fünf neue "IN COLOR", die uns zwei Jahre beim Basteln begleiten. Bis 2016 dürfen wir uns also über Honiggelb, Orangentraum, Brombeermousse, Lagunenblau und Waldmoos freuen. Aus diesem Grund habe ich die Farbmusterblätter angepasst.


Hier geht's zum Download!

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Mittwoch, 16. Juli 2014

Rustikal bunt…

… würde ich die Babykarte mit der allseits beliebten Eule umschreiben. Hier sind übrigens die Nagellackdots zum Einsatz gekommen, die ich mit Crystal Effects hergestellt habe.



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Donnerstag, 10. Juli 2014

Punkt für Punkt, Tropfen für Tropfen

Schon seit längerem im Trend sind die "süßen Pünktchen", auch "candy dots" oder "enamel dots" genannt. Beim Stöbern durchs Netz bin ich über viele Tipps und Tricks zur Alternative "Nagellack" gestolpert. Nagellack? Richtig! Und so habe auch ich verschiedene Möglichkeiten getestet.

1. Möglichkeit:
Man nehme Backpapier, eine Silikonunterlage oder ähnliches und macht mit "Crystal Effects" kleine Tropfen darauf die man gut trocknen lässt (am besten über Nacht). Danach pinselt man die Pünktchen in Wunschfarbe mit Nagellack an, auch hier unbedingt lieber etwas länger trocknen lassen. Wenn alles gut trocken ist, unsaubere Ränder entfernen und mit Klebemittel nach Wunsch aufkleben.

Vorteil:
Sie haben einen 3D-Effekt.
Nachteil:
Ich persönlich habe es nicht geschafft den Nagellack so aufzutragen, dass sich kein Rand bildet. Deshalb muss man immer mit der Schere nacharbeiten. Außerdem dauert die Trockenzeit sehr lange.







2. Möglichkeit:
Man gibt vorsichtig auf Backpapier oder eine andere abweisende Unterlage direkt Tropfen von Nagellack. Wie bei Möglichkeit 1 alles am besten über Nacht trocknen lassen und mit Kleber aufbringen.

Vorteil:
Die Punkte werden schön rund und man hat keine lange Trockenzeit.
Nachteil:
Die Punkte sind sehr flach und dünn, man muss sie vorsichtig aufkleben da sie leicht brechen.





3. Möglichkeit:
Den Nagellack direkt auf das Projekt tropfen. Gut trocknen lassen (am besten über Nacht), da sich sonst Fingerabdrücke oder ähnliches auf den Punkten zeigen oder schlimmstenfalls alles verwischt oder verklebt wenn man z.B. die Karte in einen Umschlag steckt.

Vorteil:
Schnellste der drei Möglichkeiten, man erspart sich den "Klebeschritt". Außerdem sind auch ganz feine Pünktchen möglich.
Nachteil:
Wie bei Möglichkeit 2 sind die Punkte sehr flach. Man kann eventuelle Fehler nicht mehr korrigieren. Je nach Papier könnte der Nagellack durchs Papier dringen.





Mich persönlich hat die schnellste und einfachste Möglichkeit überzeugt, nämlich den Nagellack direkt aufs Papier zu tropfen. Es geht einfach am schnellsten, man muss nicht noch umständlich unsaubere Reste entfernen, spart sich das mühsame Festkleben und hat eine wesentlich kürzere Trocknungszeit.



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Samstag, 5. Juli 2014

schwarz – rot – gold

Mir gefällt ja schwarz – pink – gold viel besser. Ein Hintergrundstempel ("off the grid") in auffälligem Pink, darauf ein Spruch als Sprechblase ("ganz schön aufgeblasen") und dann noch wild verstreut ein paar Pailletten (abgelöst vom Paillettenband). Abgerundet wird alles mit ein paar Streifen Designerpapier im Zickzackmuster. Kleiner Tipp: Auch den Faden der übrig bleibt wenn man die Pailletten vom Band gelöst hat kann man prima verwenden. 



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Dienstag, 1. Juli 2014

Manchester Minion

Ich lieeeebe Minions und ich lieeeebe Manchester. Beides zusammen ergibt ein wunderbares Foto von unserem Aufenthalt während der Convention. Und so habe auch ich mich mal an ein Layout herangewagt. Zugegeben, ich bleibe lieber bei Karten und Verpackungen aber mir gefällt es trotzdem ganz gut.



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Alles neu macht der…

… Juli. Zumindest bei Stampin' Up!. Denn ab heute gilt der neue Jahreskatalog. In ihm findet man viele neue Stempelmotive, neue In Colors, Bänder und sonstigen Schnickschnack, aber auch Neuigkeiten wie die Blendabilities, Project Life oder Photopolymerstempel.
Ein Blick lohnt sich definitiv, aber vorsicht, macht süchtig. ;)


Stampin' Up! Jahreskatalog 2014/15


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