Montag, 2. Dezember 2013

Convention Manchester Teil 1

Ok, eigentlich poste ich ja wenig Privates, beim Bericht über unser "amazing" weekend in Manchester das auch gut zur "versteckten Kamera" oder "Pleiten, Pech und Pannen" gepasst hätte muss ich dann aber doch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und möchte schon mal vorwarnen das dies ein etwas längerer Bericht wird.

Zufällig war ich schon zwei Wochen vor der Convention mit einer Freundin Manchester mit all seinen Gepflogenheiten unsicher machen und konnte es, trotz Flugangst (nach 3 Selbstheilungsversuchen innerhalb von 4 Wochen wie weggeblasen), kaum erwarten bis es wieder losging.

Aber schon auf dem Weg zu Caro, meine Reisebegleitung, nahm das "Elend" seinen Lauf. Kurz nach der Abfahrt hatten wir nämlich einen LKW vor uns der auf dem gesamten Weg von rund 40km einfach nicht abbiegen wollte und weit und breit keine Chance zum Überholen. Zum Glück stand Caro nicht in der Kälte sondern wartete im Auto, dank LKW allerdings länger als abgemacht. Dummerweise sind wir auch noch an ihr vorbeigefahren weil wir sie in der Dunkelheit glatt übersehen haben. So durften wir wieder umkehren und haben sie zum Glück doch noch gefunden.

In Frankfurt am Flughafen haben wir auch kurz eine Ehrenrunde gedreht, da sind wir aber seit dem deutschlandweiten Demotreffen Profis drin. Sicherheitskontrolle, was soll ich sagen, ich wusste gar nicht das Caro gemeingefährlich ist und vor hatte mit ihrer Kamera etwas in die Luft zu jagen. ;) Ich hab wenigstens nur meine Uhr in einer dieser Wannen vergessen (und nicht mal bemerkt) die mir netterweise hinterhergetragen wurde.



Während der Wartezeit hat uns die Lautsprecherdurchsage mit der Flugankündigung für den Flug "four one two two to Tunis" (Was für ein Zungenbrecher wenn man das schnell ausspricht.) besonders erheitert. Aber auch die Tatsache das unser Flugzeug von Demos und dem Support Team aus Frankfurt, welches genau hinter uns saß, belagert war machte den Flug höchst interessant und amüsant. Ich sag nur "Wo liegt eigentlich Manchester?".

Nur leider wollte das Flugzeug einfach nicht losfliegen. Ein anderes Flugzeug meldete im Landeanflug einen technischen Defekt auf der Rollbahn und das musste natürlich erst genau geprüft werden weshalb wir mit fast einstündiger Verspätung abhoben.







In Manchester sind wir dann, nachdem wir im Hotel eingecheckt haben zum shoppen in die Stadt. Es gab ja noch so viel tolle Sachen die zwei Wochen vorher nicht mehr mit in den Koffer gepasst haben und nur darauf gewarten haben das ich zurück komme. Und essen musste man schließlich auch mal was.











Der "German Market" lockte für uns mit einer besonderen Aufgabe die da hieß "Findet den sprechenden Elch." Caro hat nämlich einen Bekannten der für den Hersteller solch sprechender Figuren arbeitet und die Stimme des Elches auf dem Weihnachtsmarkt in Manchester ist. Der einzige Elch den wir fanden war allerdings stumm. Wie sollte es bei unserer Glückssträne in Punkto "Pech" anders sein, der "lustige Rudolph" hing stumm und regungslos an der Bude da er kaputt war.




Während Moni und Bine sich auf den Weg zum Silber 2 Empfang machten nutzten wir die Zeit uns schon mal für die Convention einzuchecken, unseren Rucksack, gefüllt mit Stempelsets und den Make and Takes in Empfang zu nehmen sowie mit den anderen Demos aus 5 verschiedenen Ländern zu swappen. Es gab auch allerhand Schauwände die man bestaunen konnte an denen unzählige Ideen und Beispiele hingen das man gar nicht wusste wohin mit all dem Input.


















Irgendwann waren wir vom vielen Laufen und dem Aufstehen früh um 4 so kaputt und wollten eigentlich nur noch duschen und ins Bett fallen. Also machten wir uns auf den Weg ins Hotel, welches zum Glück direkt gegenüber vom Convention Center lag.





Tja wer denkt das war es jetzt an kleinen Missgeschicken wird jetzt eines besseren belehrt. Das Highlight unserer Reise lieferte uns die defekte Zimmertür. Trotz grünem Licht ging sie einfach nicht mehr auf. Man erklärte uns das da ein Mechaniker ran muss und wir doch bitte im Café warten sollen. Nach einiger Zeit haben wir dann nachgefragt ob man uns nicht vielleicht was zu Trinken spendieren könnte wenn wir schon so lange warten, was netterweise auch getan wurde. Da ahnten wir ja noch nicht wie lange das alles noch dauern sollte. Einige Zeit später und keine Lösung in Sicht hat Caro für das gesamte Wochenende gratis Frühstück ausgehandelt was uns natürlich sehr freute aber keine Lösung für das Zimmerproblem war. Nachdem ich schon fast im Sessel einschlief, wir von vielen anderen Demos im Hotel bemitleidet wurden und wir den Mitarbeitern der Rezeption scheinbar auf den Keks gingen, gab man uns dann ein anderes, etwas größeres Zimmer in dem man zum Glück das "möööp" von der Straßenbahn nicht mehr hörte. Auch super, nur unsere Sachen waren ja im anderen Zimmer und wir wollten endlich schlafen da wir früh schon wieder um sechs aufstehen mussten. Außerdem wusste ja keiner wie lange das alles dauert und so konnte man sich auch nicht schlafen legen oder entspannen weil man wie auf Abruf war das es einen Durchbruch zwecks Zimmertür gibt. Den "Durchbruch" gab es auch, geschlagene 3 1/2 Stunden später nachts um halb eins. Wir konnten endlich unsere Sachen holen und durften im neuen Zimmer bleiben. Besser war das, denn die alte Zimmertür wollte unsere Sachen so gern für sich behalten das sie mit Gewalt aufgebrochen und der Türrahmen an einer Seite rausgerissen werden musste. Was sich wohl die anderen Gäste gedacht haben? Als "Belohnung" für unsere Geduld hat man uns dann aber netterweise eine Übernachtung zurückerstattet. Jetzt können wir wenigstens behaupten wir haben auch mal ein Hotelzimmer zerstört, auch wenn es nur indirekt war.





Fortsetzung folgt…

Kommentare:

  1. Das war echt ein Abenteuer :-))) Jetzt können wir drüber lachen, aber in der Situation mit der Tür war es nicht so spaßig, gell?! Aber alles ist gut. Möööp.
    lg
    Bine

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  2. Oh wem sagst Du das. An dem Tag fanden wir das überhaupt nicht komisch, aber jetzt ist es ein amazing Brüller.
    Ach es war so lustig mit Euch...

    LG Babs

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Ja, ja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!
    Wir können damit ganze Abende füllen.
    Aber schön war's trotzdem!
    0-8-15 und langweilig kann ja jeder ;)

    LG
    Caro

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